LUNGENKREBS-NETZWERK DÜSSELDORF
für Lungenkrebspatienten in Düsseldorf und Umgebung
Programm 2026
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
wir haben uns intensiv Gedanken darüber gemacht, welche Angebote euch bei der Krankheitsbewältigung wirklich unterstützen können. Es freut uns sehr, euch mitteilen zu dürfen, dass 70 % unserer Veranstaltungen durch die Krankenkassen refinanziert werden. Dadurch können wir euch diese wertvollen Angebote zu einem Preis von nur 30 % des tatsächlichen Wertes anbieten. Die Plätze sind begrenzt.
Wir hoffen, dass ihr von diesen Veranstaltungen profitieren werdet und freuen uns darauf, euch auf eurem Weg zu begleiten!
Die Anmeldung erfolgt ganz formlos einfach über das Kontaktformular oder eine Mail an hello@lungenkrebs-duesseldorf.de senden


Workshop
Musiktherapie
Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Wir sind eingeladen, in einer wertfreien und geschützten Umgebung unser eigenes Körpererleben zu erforschen und auf sanfte, spielerische Art, eigene Töne und Klänge für Ihr Erleben zu finden.
Durch die Resonanz auf Klänge und Rhythmen können Bilder vor Ihrem inneren Auge entstehen und Gefühle berührt werden. Die Atmung kann sich verändern und die Muskeln sich entspannen.
Mit Übungen zu Achtsamkeit, kreativem Gestalten und Experimentieren mit eigenen Tönen und Rhythmen können Sie Ihre Selbstwirksamkeit aktivieren und Kraft und Energie für neue Ideen und Aufgaben schöpfen.
Es werden unterschiedliche Instrumente und kreative Gestaltmaterialien bereitgestellt.
Freitag, 31.10.26, 11 - 15 Uhr, 12 €
Freitag, 31. Oktober, 11 bis 15 Uhr, Gemeindezentrum Bolkerstraße, 12 €
Integrierte Atemtherapie
Mit dem Atem zu innerer Stärke und Selbstbewusstsein
Die Diagnose Krebs teilt das Leben in ein „vorher“ und ein „nachher“. Betroffene erleben neben körperlichen Herausforderungen auch Gefühle wie Angst und Ohnmacht, die oft mit quälenden Gedanken einhergehen oder akute, ängstigende Situationen wie bei Untersuchungen oder nachts. Diese Emotionen beeinflussen unseren Atem: Wir können den Atem anhalten oder das Gefühl haben, keine Luft zu bekommen. So löst der Atem eine Kettenreaktion im Körper aus. Die Integrative Atemtherapie nutzt dieses Zusammenspiel von Körper, Geist und Psyche, um über bewussten Atem aus dem Stressmodus in die Ruhe zu gelangen. Das Seminar lädt ein, den Unterschied zwischen bewusstem und unbewusstem Atem zu erfahren und einfache Atemtechniken und Selbstregulierungstools zu erlernen, die im Alltag anwendbar sind. Durch Atemübungen wird der Fokus auf den Körper gelegt, der Kontakt zu den eigenen Gefühlen gestärkt und Sicherheit gewonnen. Bestehende Gedankenmuster können aus dieser neuen Perspektive hinterfragt und neu bewertet werden.
An einem Samstag erlernen wir die Technik und vertiefen und wiederholen sie an zwei Donnerstagnachmittag
Samstag, 18 Juli, 11 bis 15.00, evang.
Donnerstag, den 23. Juli und 06.August 2026, 17 bis 19 Uhr Uhr Gemeindezentrum Bolker Straße, Düsseldorf, 25 €

Foto von Yan Krukau: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-entspannung-sitzung-sitzen-8436752/

Feldenkrais
Feldenkrais unterstützt Menschen dabei, die Signale ihres Körpers bewusster wahrzunehmen, Spannungen zu reduzieren und individuelle Wege zu mehr Beweglichkeit, Komfort und Selbstwirksamkeit zu entdecken. Sie bewirkt u.a. eine sanfte Ruhe im Geist und eine erstaunliche Beweglichkeit im Gehirn und im Körper.
Wir erleben gemeinsam einen Einführung in die Methoden von Feldenkrais in Wuppertal bei Sabine Wittgens. Anschließend wollen wir nach einem Spaziergang /Wanderung zusammen einkehren. Wir bilden Fahrgemeinschaften.
Freitag, 04. September, 11 bis 12.30 Uhr, Wuppertal, anschließende Einkehr, 12 € zzgl. Verpflegung
LUNED MACHT KINO
Die Tabu-Brecherin
Michèle Bowley weiss um ihr Ende. Sie stellt sich ihrer Krankheit, dem Unabänderlichen, dem Sterben. Sie begegnet dieser neuen Lebenssituation mit grosser Neugier, auf ihre Weise. «Ich sammle Leben, nicht Jahre,» sagt Michèle Bowley. Diesem Leitmotiv bleibt sie bis ans Ende ihres Lebens treu. Sie stellt sich der Heftigkeit medizinischer Behandlungen. Aber auch im spirituellen Bereich und in der Natur holt sie sich immer wieder Hilfe. So findet sie zur Stille, zu sich selbst. Für Michèle ist das Sterben ein Abenteuer, auf das sie sich einlässt und das sie bis zum letzten Moment auskosten will.
«Die Tabubrecherin» ist ein Filmerlebnis, das geprägt ist von Mut und Zuversicht in das Wesentliche unseres Daseins. Die Protagonistin will leben – bis zum Schluss, aber sie verdrängt das Sterben nicht. Aus ihrer glaubwürdigen Heiterkeit spricht Trotz gegenüber der unheilbaren Krebserkrankung. Sterben muss man, aber das Wie ist entscheidend. Wer sich mit Tod und Sterben auseinandersetzt, verändert das eigene Leben. Der Film ist berührend, aber nicht traurig, er ist intim, aber nicht voyeuristisch, er ist informativ und absolut sehenswert. Die Filmemacher Erich Langjahr und Silvia Haselbeck folgen ihr über mehrere Jahre auf verschiedenen Etappen ihrer letzten Reise, begleiten ihren Körper bis zum friedlichen und doch tabubrechenden Bild ihres Leichnams im offenen Sarg. Man ist diesen offenen Umgang mit dem Sterben nicht gewohnt aus dem dokumentarischen Kino.
In Kooperation mit dem Hospizverein Nord e.V.
Ort & Zeit folgt
